Die Debatte läuft über Facebook. Mehr als 2000 Besitzer von Reisebüros machen in mehreren Gruppen mit. Das Thema ist immer das Gleiche: „Der gesamte Zweig der Reisebüros in der aktuellen Form wird vom Markt verschwinden“, heißt es in einem Eintrag. In einem anderen wird postuliert, die Agenturen seien eine Branche, die „insgesamt um ihre Existenz kämpft“.
Was passiert da? Die unabhängigen Betreiber von Reisebüros beklagen dreierlei: die knauserigen Provisionen der Marktführer TUI und Thomas Cook, die wachsende Konkurrenz der Online-Portale, die auch von den Großen betrieben werden. Hinzu kommt, dass Banken und Sparkassen verstärkt ins Reisegeschäft einsteigen und den Kunden kräftig Rabatte offerieren. Der Urlaubstrip muss lediglich mit der Kreditkarte des Instituts bezahlt werden. |